Wer ist jetzt impfberechtigt?

Welche Gruppen zuerst geimpft werden, wird durch die Impfstrategie des Bundes und des Landes bestimmt. Die aktuelle Liste der Impfberechtigten finden Sie hier:

https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/gesundheit-pflege/gesundheitsschutz/infektionsschutz-hygiene/informationen-zu-coronavirus/impfberechtigt-bw/

Wichtig: Allein aufgrund des Alters sind momentan nur Menschen über 70 Jahren impfberechtigt. Menschen von 60 bis 69 ohne Vorerkrankungen und ohne Impfberechtigung aus ihrer Berufsgruppe oder einem anderen Grund müssen sich derzeit noch gedulden, und werden in den Impfzentren noch abgewiesen.

Wie können Termine vereinbart werden?

Die Terminvereinbarung ist einheitlich geregelt. Die Termine können über die bundesweite Hotline 116117 telefonisch vereinbart werden. Termine können aber auch online über www.impfterminservice.de gemacht werden. Der Termin für die Zweitimpfung wird ebenfalls gleich festgelegt.

Welche Unterstützungsmöglichkeiten für Seniorinnen und Senioren gibt es?

Viele Städte und Gemeinden prüfen derzeit, welche Unterstützungsangebote sie ihren Bürgerinnen und Bürgern machen können. In erster Linie geht es dabei um Unterstützung bei der Terminvereinbarung oder um die Klärung organisatorischer Fragen zum Ablauf der Impfung. Unterstützen können auch die Kreisseniorenbeauftragten, die wie die Städte und Gemeinden mit dem Landratsamt in Kontakt stehen.

Nicht möglich sind dagegen Beratungsgespräche zur Impfung durch den Kreis oder die Kommunen. Ein ärztliches Aufklärungsgespräch wird es im Vorfeld der Impfung geben. Ebenfalls können wegen des erhöhten Infektionsrisiko keine Sammeltransporte zum Kreisimpfzentrum für ältere Menschen angeboten werden.

Wenn nicht anders möglich, kann bei medizinisch notwendigen Transporten der Hausarzt einen sogenannten Transportschein ausstellen. Die Kosten dafür werden in diesen Fällen von den Krankenkassen übernommen. Das genaue Vorgehen kann mit dem Hausarzt geklärt werden. Zuvor muss regulär ein Termin beim Kreisimpfzentrum gebucht werden. Wenn der Termin steht und ein Transport vereinbart ist, muss noch eine kurze Anmeldung an impfzentrum@loerrach-landkreis.de mit Angaben zur Person und zum Impftermin erfolgen. So wird sichergestellt, dass vor Ort notwendige Vorbereitungen getroffen werden können.

Wer macht die Termine für die Impfungen in Alten- und Pflegeheimen?

Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen müssen keine eigenen Termine machen. Die Einrichtungen regeln dies gemeinsam mit den Impfzentren. Erste Pflegeheimen im Landkreis wurden bereits über das Mobile Impfteam aus Freiburg geimpft. Auch die Mobilen Impfteams aus Lörrach werden dann zeitnah beginnen, in Alten- und Pflegeheimen zu impfen

Können Menschen auch zu Hause geimpft werden, die keine Möglichkeit haben ins Impfzentrum zu kommen?

Eine Impfung zu Hause bei den Menschen ist im Moment noch nicht möglich und ist in der Impfstrategie des Bundes noch nicht vorgesehen. Das liegt unter anderem daran, dass die verfügbaren Impfstoffmengen noch sehr gering sind und prioritär in den Impfzentren und Alten- und Pflegeheimen eingesetzt werden.

Derzeit ist vorgesehen, dass ab April die Hausärzte ebenfalls impfen werden.

Wenn nicht anders möglich, kann bei medizinisch notwendigen Transporten der Hausarzt einen sogenannten Transportschein ausstellen. Die Kosten dafür werden in diesen Fällen von den Krankenkassen übernommen. Das genaue Vorgehen kann mit dem Hausarzt geklärt werden. Zuvor muss regulär ein Termin beim Kreisimpfzentrum gebucht werden. Wenn der Termin steht und ein Transport vereinbart ist, muss noch eine kurze Anmeldung an impfzentrum@loerrach-landkreis.de mit Angaben zur Person und zum Impftermin erfolgen. So wird sichergestellt, dass vor Ort notwendige Vorbereitungen getroffen werden können.

Kann ich ohne Termin kommen?

Nein, es wird darum gebeten, das Impfzentrum nicht ohne Termin aufzusuchen. Personen ohne Termin müssen abgewiesen werden.

Wo befindet sich das Kreisimpfzentrum?

Das Impfzentrum befindet sich in der Soccer-Halle des Freizeit-Center ‚Impulsiv‘. Der Standort wurde ausgewählt, da er zentral liegt und für den Betrieb kaum bauliche Veränderungen an der 1.500 Quadratmeter großen Halle vorgenommen werden müssen. So gibt es ausreichende Parkmöglichkeiten, eine gute S-Bahn-Anbindung und einen barrierefreien Zugang. Der Landkreis dankt dem Vermieter herzlich für die Überlassung dieser Liegenschaft.

Die Adresse lautet: Beim Haagensteg 5, 79541 Lörrach

Wie viele Impfzentren gibt es pro Stadt- und Landkreis?

In jedem Stadt- und Landkreis entstehen größenabhängig ein bis zwei Impfzentren. Die sechs bevölkerungsreichsten Stadt- und Landkreise erhalten zwei Standorte, alle anderen erhalten einen Standort.

Reicht es, wenn ich mich einmal impfen lasse?

Derzeit ist von einer Impfung mit zwei Dosen im Abstand von 21 bis 28 Tagen auszugehen.

Wie wird die Sicherheit am Impfzentrum gewährleistet?

Im Impfzentrum wird Sicherheitspersonal anwesend sein, das Nicht-Berechtigte abweist und für einen sicheren Ablauf sorgt.

Wer legt fest, welcher Impfstoff verabreicht wird?

Der aktuell zugelassene Impfstoff steht zu Beginn nicht automatisch überall und für jeden sofort zur Verfügung. Er muss erst in ausreichender Menge hergestellt und verteilt werden. Zuständig für die Planung und Verteilung nach Einführung eines geeigneten Impfstoffs sind das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) und die Bundesländer.

Kann man die Arbeit an den Impfzentren unterstützen?

Ärztinnen und Ärzte, die sich in einem Impfzentrum engagieren möchten, werden gebeten, sich bei der Landesärztekammer oder bei der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg zu melden. Für medizinische Fachkräfte und freiwillige Helfer wird derzeit eine Lösung erarbeitet, wo diese sich melden können.

Auf der Website der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg finden sich weitere Informationen zu einer freiwilligen Mitarbeit sowie Anmeldeformulare für Impfärzte und medizinisches Fachpersonal.

Bis wann bleiben die Kreisimpfzentren?

Die Kreisimpfzentren sind aktuell bis Juni 2021 eingeplant. Sofern notwendig, werden sie auch darüber hinaus der Bevölkerung zur Verfügung stehen. 

Mittelfristig ist die Impfung für die Gesamtbevölkerung mit zunehmender Anzahl an verfügbarem Impfstoff im Laufe des Frühjahrs/Sommers über die Regelversorgung, also in den Haus- und Facharztpraxen, vorgesehen. Das Land plant, sich dann aus dem Impf-Geschehen zurückzuziehen.