Wer ist jetzt impfberechtigt?

Welche Gruppen zuerst geimpft werden, wird durch die Impfstrategie des Bundes bestimmt. Zur Gruppe der höchsten Priorität gehören Menschen ab 80 Jahren, Menschen in Pflegeheimen, Personal auf Intensivstationen, in Notaufnahmen und Rettungsdiensten. Erst wenn diese Gruppen geimpft sind, haben weitere Menschen einen Anspruch auf Impfung. Der Landkreis Lörrach wird rechtzeitig darüber informieren, auch im Internet unter www.kiz-loerrach.de. Mehr Infos dazu, wer wann impfberechtigt steht in der Corona-Impfverordnung unter: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/C/Coronavirus/Verordnungen/CoronaImpfV_-_De_Buette.pdf

Wie können Termine vereinbart werden?

Die Terminvereinbarung ist einheitlich geregelt. Die ersten Termine werden am 19. Januar freigeschaltet und können über die bundesweite Hotline 116117 Termine telefonisch vereinbart werden. Termine können aber auch online über www.impfterminservice.de gemacht werden. Der Termin für die Zweitimpfung nach 21 Tagen wird ebenfalls gleich festgelegt.

Wann öffnet das KIZ Lörrach?

Ab dem 22. Januar beginnen nun auch die 50 Kreisimpfzentren landesweit mit den Impfungen. Gleichzeitig starten auch die Mobilen Impfteams aus Lörrach, in den Alten- und Pflegeheimen zu impfen.
Seit Ende Dezember impfen bereits die neun Zentralen Impfzentren (ZIZ) in Baden-Württemberg und haben mit ihren Mobilen Impfteams auch erste Altenheime im Landkreis Lörrach geimpft.

Welche Unterstützungsmöglichkeiten für Seniorinnen und Senioren gibt es?

Viele Städte und Gemeinden prüfen derzeit, welche Unterstützungsangebote sie ihren Bürgerinnen und Bürgern machen können. In erster Linie geht es dabei um Unterstützung bei der Terminvereinbarung oder um die Klärung organisatorischer Fragen zum Ablauf der Impfung. Unterstützen können auch die Kreisseniorenbeauftragten, die wie die Städte und Gemeinden mit dem Landratsamt in Kontakt stehen.

Nicht möglich sind dagegen Beratungsgespräche zur Impfung durch den Kreis oder die Kommunen. Ein ärztliches Aufklärungsgespräch wird es im Vorfeld der Impfung geben. Ebenfalls können wegen des erhöhten Infektionsrisiko keine Sammeltransporte zum Kreisimpfzentrum für ältere Menschen angeboten werden.

Wenn nicht anders möglich, kann bei medizinisch notwendigen Transporten der Hausarzt einen sogenannten Transportschein ausstellen. Die Kosten dafür werden in diesen Fällen von den Krankenkassen übernommen. Das genaue Vorgehen kann mit dem Hausarzt geklärt werden. Zuvor muss regulär ein Termin beim Kreisimpfzentrum gebucht werden. Wenn der Termin steht und ein Transport vereinbart ist, muss noch eine kurze Anmeldung an impfzentrum@loerrach-landkreis.de mit Angaben zur Person und zum Impftermin erfolgen. So wird sichergestellt, dass vor Ort notwendige Vorbereitungen getroffen werden können.

Wer macht die Termine für die Impfungen in Alten- und Pflegeheimen?

Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen müssen keine eigenen Termine machen. Die Einrichtungen regeln dies gemeinsam mit den Impfzentren. Erste Pflegeheimen im Landkreis wurden bereits über das Mobile Impfteam aus Freiburg geimpft. Ab dem 22. Januar wird auch das Mobile Impfteam aus Lörrach beginnen können, in Alten- und Pflegeheimen zu impfen

Können Menschen auch zu Hause geimpft werden, die keine Möglichkeit haben ins Impfzentrum zu kommen?

Eine Impfung zu Hause bei den Menschen ist nicht möglich und ist in der Impfstrategie des Bundes nicht vorgesehen. Das liegt unter anderem daran, dass die verfügbaren Impfstoffmengen noch sehr gering sind und prioritär in den Impfzentren und Alten- und Pflegeheimen eingesetzt werden. Hinzu kommt derzeit, dass der aktuell eingesetzte Impfstoff der Firma BioNTech sehr aufwendig vorbereitet werden muss und dann nicht mehr ohne weiteres transportierbar ist.

Derzeit ist vorgesehen, dass ab Sommer die Hausärzte ebenfalls impfen werden. Bis dahin wird es mehr Impfstoff geben. Wir bitten in diesem Fall daher noch um Geduld. Jeder, der geimpft werden möchte, wird geimpft, auch wenn es länger dauern kann, als viele zunächst erhofft haben.

Wenn nicht anders möglich, kann bei medizinisch notwendigen Transporten der Hausarzt einen sogenannten Transportschein ausstellen. Die Kosten dafür werden in diesen Fällen von den Krankenkassen übernommen. Das genaue Vorgehen kann mit dem Hausarzt geklärt werden. Zuvor muss regulär ein Termin beim Kreisimpfzentrum gebucht werden. Wenn der Termin steht und ein Transport vereinbart ist, muss noch eine kurze Anmeldung an impfzentrum@loerrach-landkreis.de mit Angaben zur Person und zum Impftermin erfolgen. So wird sichergestellt, dass vor Ort notwendige Vorbereitungen getroffen werden können.

Können in Ausnahmen auch Personen geimpft werden, die im Moment nicht zur höchsten Prioritätsstufe gezählt werden?

Nein, Ausnahmen sind nicht möglich. Vor allem angesichts des knappen Impfstoffs sind wir verpflichtet, uns strikt an die Vorgaben der Impfstrategie des Bundes zu halten

Kann ich ohne Termin kommen?

Nein, es wird darum gebeten, das Impfzentrum nicht ohne Termin aufzusuchen. Personen ohne Termin müssen abgewiesen werden.

Wie viel Impfstoff steht zur Verfügung?

Rund 1.100 Impfdosen alle 14 Tage hat das Land derzeit zugesagt. Davon gehen 60 Prozent direkt an die Mobilen Impfteams, die in den Alten- und Pflegeheimen impfen werden. Auch Klinikpersonal mit erhöhtem Ansteckungsrisiko wird Impfungen erhalten. Für das Kreisimpfzentrum bedeutet dies: Es wird in den kommenden Wochen weniger als 150 Termine pro Woche geben. Es wird erwartet, dass es noch mehrere Wochen dauern wird, bis genug Impfstoff verfügbar ist. Fest steht: Wir verimpfen den verfügbaren Impfstoff, so schnell wie möglich. Bis das Kreisimpfzentrum seine Kapazität von rund 800 Impfungen pro Tag aber ausschöpfen kann, braucht es noch Geduld. Wenn es dazu Neuigkeiten gibt, wird auch auf www.kiz-loerrach.de darüber informiert.

Wie sind die Öffnungszeiten des Kreisimpfzentrums?

Die Öffnungszeiten hängen davon ab, wie viel Impfstoff vorhanden ist. Zunächst wird es sehr wenig Impfstoff geben, so dass derzeit von weniger als 150 Termine pro Woche ausgegangen wird. Das Impfzentrum wird zunächst mangels Impfstoff somit nur an einem oder anderthalb Tagen in der Woche geöffnet sein. Sobald mehr Impfstoff zur Verfügung steht, werden die Öffnungszeiten umgehend erweitert.

Wo befindet sich das Kreisimpfzentrum?

Das Impfzentrum wird in der Soccer-Halle des Freizeit-Center ‚Impulsiv‘ eingerichtet und wird ab 22. Januar betriebsbereit sein. Der Standort wurde ausgewählt, da er zentral liegt und für den Betrieb kaum bauliche Veränderungen an der 1.500 Quadratmeter großen Halle vorgenommen werden müssen. So gibt es ausreichende Parkmöglichkeiten, eine gute S-Bahn-Anbindung und einen barrierefreien Zugang. Der Landkreis dankt dem Vermieter herzlich für die Überlassung dieser Liegenschaft.

Die Adresse lautet: Beim Haagensteg 5, 79541 Lörrach

Wie viele Impfzentren gibt es pro Stadt- und Landkreis?

In jedem Stadt- und Landkreis entstehen größenabhängig ein bis zwei Impfzentren. Die sechs bevölkerungsreichsten Stadt- und Landkreise erhalten zwei Standorte, alle anderen erhalten einen Standort.

Reicht es, wenn ich mich einmal impfen lasse?

Derzeit ist von einer Impfung mit zwei Dosen im Abstand von 21 bis 28 Tagen auszugehen.

Wie wird die Sicherheit am Impfzentrum gewährleistet?

Im Impfzentrum wird Sicherheitspersonal anwesend sein, das Nicht-Berechtigte abweist und für einen sicheren Ablauf sorgt.

Wer legt fest, welcher Impfstoff verabreicht wird?

Der aktuell zugelassene Impfstoff steht zu Beginn nicht automatisch überall und für jeden sofort zur Verfügung. Er muss erst in ausreichender Menge hergestellt und verteilt werden. Zuständig für die Planung und Verteilung nach Einführung eines geeigneten Impfstoffs sind das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) und die Bundesländer.

Kann man die Arbeit an den Impfzentren unterstützen?

Ärztinnen und Ärzte, die sich in einem Impfzentrum engagieren möchten, werden gebeten, sich bei der Landesärztekammer oder bei der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg zu melden. Für medizinische Fachkräfte und freiwillige Helfer wird derzeit eine Lösung erarbeitet, wo diese sich melden können.

Auf der Website der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg finden sich weitere Informationen zu einer freiwilligen Mitarbeit sowie Anmeldeformulare für Impfärzte und medizinisches Fachpersonal.

Bis wann bleiben die Kreisimpfzentren?

Die Kreisimpfzentren sind aktuell bis Juni 2021 eingeplant. Sofern notwendig, werden sie auch darüber hinaus der Bevölkerung zur Verfügung stehen. 

Mittelfristig ist die Impfung für die Gesamtbevölkerung mit zunehmender Anzahl an verfügbarem Impfstoff im Laufe des Frühjahrs/Sommers über die Regelversorgung, also in den Haus- und Facharztpraxen, vorgesehen. Das Land plant, sich dann aus dem Impf-Geschehen zurückzuziehen.